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Archive for Mai 2010

sous la superficie

Menschen, so oberflächlich. Nur auf Genuss aus, ihr Leben lang. Mit wenigen Ausnahmen. Was lässt uns immer wieder aufs Neue darauf reinfallen? Man wirkt ja so lieb und nett, immer ein Lachen auf den Lippen, so falsch. Gefühle verbergen, ja haben wir denn überhaupt welche? „Ich liebe dich“ sagen, und was ist dahinter? Eine Louis Vuitton Tasche? Denjenigen verfallen deren Schein so trügerisch ist. Zeigen was man denkt, vermeintlich, und eigentlich wird doch nichts gefühlt außer der Befriedigung. Der Befriedigung, dass es geglaubt wird dieses Trugbild einer selbst. Doch ist es wirklich ein Trugbild? Oder doch nur das unverzerrte Bild der Wahrheit, verfallene Werte, das Intellekt ging ja schon vor allzu langer Zeit verloren. Wo sind die Gedanken hin, die Tiefe und Ehrlichkeit. Wir wissen es, sind uns bewusst, dass wir umgeben sind von einer künstlichen Welt, und nichts wird unternommen. Resignation unter dem Auge der Gesellschaft, es wird zum Standard. „Ich lasse mich nicht täuschen“ – und im nächsten Moment klebst du an ihren Lippen, hinter denen dich eine verblendetete Konversation erwartet, kaum die Haut streifend. Was ist es, was dich so sicher macht in deiner Position, dass du glaubst entscheiden zu können ob du objektiv beurteilst was du siehst? Springst an auf das unehrliche Strahlen der Person neben dir, denkst dir nichts dabei. Und darüber verlierst du dich selbst in diesem akzeptierten Strudel der Leichtfertigkeiten, verwechselst die frisierte Realität mit der kaum noch vorhandenen Wirklichkeit in diesem Leben. Lässt dich täuschen von den schönen Augen und dem trügerischen Moment der Freude, doch nichts anderes als eine Hülle, ein Abklatsch dessen was man eigentlich zu empfangen bereit wäre. Und doch bist du zufrieden mit dem was du hast, weißt du doch schon nicht mehr, was Ehrlichkeit bedeutet. Vergessen in kürzester Zeit die du geblendet bist von der Heuchelei unserer Gesellschaft.

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Ist es die Liebe die uns Dinge tun lässt, die wir eigentlich nicht tun wollen?

Wenn wir alles für jemanden tun, ihm jeden Wunsch erfüllen, uns abrackern, wenn es uns innerlich zerreißt wo wir doch schon lange nicht mehr können. Und wir trotzdem weiter machen. Weil derjenige das erwartet und man nicht enttäuschen will.

Man denkt es ist das letzte Mal, es geht nicht mehr, und trotzdem tut man es immer wieder. Es kommt immer ein bisschen was zurück, ein kleiner Moment der Klarheit, der Freude. Und es scheint, als sei der es wert.

Und doch ist das alles nicht möglich ohne Flucht, ohne Chance zu entkommen, ohne Freiheit, ohne das Leben zu genießen. Hier ist der Moment der Stille mehr als Gold wert, lebensnotwendig. Sich seiner selsbt bewusst werden, sich nie vergessen über das Pflichtbewusstsein hinweg.

Kämpfe für dich. Für die die du liebst. Gib alles und nehm dir was du dafür brauchst. Sonst geht es nicht.

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And there are Flames always catching my eye, flowing through my veins

irrepressible, riotous, free

Firemaid.

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geisterstadt.

Es ist Nacht. Stille, kein Auto unterwegs. Alles wirkt wie ausgestorben, ja IST ausgestorben. Kein parkender Wagen säumt die Straße, ein Windhauch fegt durch die nur vom diffusen Licht der Straßenlaternen erhellte Nacht. Eine greifbare Angst liegt in der Luft.

Die Überreste eines vertweifelten Versuchs, die Ordnung unserer westlichen Demokratie zu stören, jedoch mit einer mehr als 60fachen Überlegenheit in die Flucht geschlagen. Erstaunlich, was wir doch alles vermögen, wenn wir es nur wirklich wollen. Den Mut zu haben, sich entgegenzustellen. Auch wenn das Ergebnis einem Außenstehenden als Geisterstadt erscheint, so sprühte es doch kurze Zeit zuvor von Leben.

Die Straßen sind nicht ausgestorben, sie ruhen. Das diffuse Licht der Straßenlaternen regeneriert.

Und es nicht die Angst die wir spüren, sondern die Kraft der Erholung von einem weiteren gewonnen Kampf gegen die Grundsätze unseres Denkens.

Wie leicht kann man alles missverstehen, kennt man doch die Hintergründe nicht…

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Und er fragte:

„Kannst du noch mit mir tanzen ?“

ABER

Lautet die Frage denn nicht vielmehr „Kannst DU es“ ?

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restless

Ich sitze da, ganz ruhig. Nach außen hin wirke ich ausgeglichen, doch niemand merkt, wie es in mir aussieht. Es tobt ein Kampf, ein Kampf der Gefühle. Ich will raus, will mich bewegen, will SEIN. Es ist kalt draußen, und doch fühle ich mich hier drinnen eingeengt, furchtbar bedrängt von meinen Gedanken, sie wollen frei sein, und sind gefangen in meinem Kopf. Es ist mir zuwider mich aus der Wärme ins Nasse zu begeben, es regnet, doch mein Wille lässt mir keine Ruhe.

Ich muss leben.

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